Mit aespipe tar* Archive verschlüsseln
- Sonntag, 21. Juni 2009 - 23:27 Uhr
- Kategorie: IT, Sicherheit
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Aespipe ist ein praktisches Tool, um unter GNU/Linux Datenströme on-the-fly zu verschlüsseln bzw zu entschlüsseln. Es lässt sich wunderbar in Scripts einbinden und damit automatisieren. Aespipe arbeitet nach dem Advanced Encryption Standard. Ich persönlich nutze es zum Verschlüsseln von Backuparchiven, die auf entfernten Backupservern abgelegt werden. In dem Fall sind das *.tar.gz-Archive. Natürlich lassen sich mit dem Tool alle `pipebaren` Datenströme “sicher” verschlüsseln.
Nun zur Anwendung:
Das gewählte Passwort muss mindestens 20 Zeichen lang sein und wird mit dem switch “-P file” auch aus einer Datei gelesen. Mit der Option -e wird die Stärke der Verschlüsselung festgelelgt (AES128, AES192 oder AES256). Der switch -T lässt das Programm zweimal nach dem Passwort fragen (wenn es nicht aus der Datei gelesen wird), was vor Tippfehlern schützt.
Die Anwenung ist simple:
aespipe -T -e aes256 < input.file > output.file
tar -cz /root/ | aespipe -e AES256 -P file > root.tar.gz.aes256
Wer mit 192 oder 256 bit verschlüsselt hat (128bit ist Standard falls mit -e nicht anders angegeben) muss dies auch beim Entschlüsseln setzen! Sonst kommt nichts Gutes dabei raus…
aespipe -T -e AES256 -d < input.file > output.file