It is pronounced “pig-zee”. It is not pronounced like the plural of pig.
- Montag, 22. Juni 2009 - 00:49 Uhr
- Kategorie: IT, Tools
- 0 Kommentare (1492 Klicks)
Das Programm gzip hat einen Nachteil - beim (Ent-)Packen von Dateien wird immer nur ein Prozessorkern genutzt. Da mittlerweile Multicore-CPUs weit verbreitet sind macht das wenig Sinn und kostet Zeit. Darum habe ich nach einer Alternative mit SMP-Unterstützung gesucht und stieß dabei ich auf pigz - “A parallel implementation of gzip for modern multi-processor, multi-core machines”
Die Resultate anhand einer 1000MB großen Video-Datei:
gzip #1
[bean@braindead pigz-2.1.4]$ time gzip -9 archive.tar real 1m16.707s user 1m0.466s sys 0m5.385s
gzip #2
[bean@braindead pigz-2.1.4]$ time gzip -9 archive.tar real 1m26.001s user 1m0.425s sys 0m6.214s
pigz #1
[bean@braindead pigz-2.1.4]$ time ./pigz -9 archive.tar real 0m45.917s user 1m4.783s sys 0m5.688s
pigz #2
[bean@braindead pigz-2.1.4]$ time ./pigz -9 archive.tar real 0m46.246s user 1m5.425s sys 0m5.781s
In dem Fall eine Zeitersparnis von ~43%! Bei Rechner mit 4, 8 oder mehrer Kernen und sehr großen Dateien macht das richtig Spaß…
P.S.: Mit pigz gepackte Dateien können ohne Weiteres auch mit gzip wieder entpackt werden und umgekehrt, da beide auf zlib setzen.